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Archiv für März, 2010

“Arricederci Roma!: Ein Jahr in Italien” von Stefan Ulrich

25. März 2010

Stefan Ulrich hat mit “Arrivederci, Roma!” den Nachfolger zu seinem Erfolgsbuch “Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom” vorgelegt. Nachdem der Journalist der Süddeutschen Zeitung im Jahr 2005 nach Rom gezogen war, fasst er in einem heißen italienischen Sommer den Entschluss, die Stadt zu verlassen, um alle 20 Regionen des Landes zu erforschen.

Von Südtirol bis Sizilien, von San Remo bis Triest durchreist er das Land des Dolce Vita und schenkt dabei dem Leser fein nuancierte Einblicke in die italienische Lebensart. In lockeren und beschwingten Stil und immer mit einer Prise Humor erzählt der Autor aus der Innensicht eines Deutschen von Skurilitäten und Liebenswürdigkeiten der Italiener. Respektvoll und mit großer Liebe für Land und Leute lotet Ulrich auf seiner Reise die Untiefen der typischen Italienklischees aus. “Arrivederci, Roma!” will kein Reiseführer über Italien sein.

Es sind vielmehr die ehrlichen Begegnungen mit den Menschen und der aufmerksame Blick für die alltäglichen Besonderheiten, die der Autor mit Tiefgang beschreibt, ohne dabei die Leichtigkeit aus den Augen zu verlieren.

Bestseller

In der Mitte des Lebens – Margot Käßmann

22. März 2010

Margot Käßmann wurde am 3. Juni 1958 in Marburg geboren. Sie war seit 1999 Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und seit 2009 Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Aufgrund einer Autofahrt unter erheblichem Alkoholeinfluss trat Sie aufgrund des wachsenden Drucks zurück.

In ihrem Buch “In der Mitte des Lebens” thematisiert die Theologin ihr bisheriges Leben und wagt eine Prognose für die Zukunft. In zehn Kapiteln über 160 Seiten schreibt Käßmann, die 2004 die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Hannover erhalten hat, über die Themen Jugendlichkeit und Alter, Familie, Freundschaft und Alleinsein, Schönheit und Scheitern, Krankheit und Glück, Grenzen und Kraftquellen, sowie über Routine und Veränderung. Das sehr lebendig geschriebene Buch informiert nicht nur über Standpunkte der 51-Jährigen, sondern bietet dem Leser auch die Möglichkeit sich eigene Gedanken über sein bisheriges Leben und seinen jetzigen Standort zu machen. Mehr…

Ratgeber ,

Manfred Lütz – Irre – Wir behandeln die Falschen

19. März 2010

Schon vor dem Selbstmord des Torhüters Robert Enke wurde die Depression als die Volkskrankheit der Neuzeit erkannt. Aber was bedeutet es, psychisch krank zu sein ? Wie sieht diese Krankheit aus? Wie lässt sich die Psyche wieder heilen?

Der Psychiater Manfred Lütz versucht mit seinem Buch “Irre – Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen – Eine heitere Seelenkunde”, diese Fragen zu beantworten. Er hilft Berührungsängste, die “Normale” bzw. Gesunde mit psychisch Kranken haben, abzubauen, indem er auf heitere Weise die Tür zu einer kranken Welt einen Spalt öffnet.

Er richte sich mit seinem Buch an jeden, der mal eine psychische Störung hatte, an alle Angehörigen und Freunde von psychisch Kranken und behauptet kühn, daß dies alle 82 Millionen Deutsche seien. Mehr…

Ratgeber

Literatur ist der Spiegel der Gesellschaft

17. März 2010

Genau genommen sind Bücher immer ein Spiegel der Gesellschaft. Das was wir nicht wagen auszusprechen schreiben wir nieder und setzen uns damit sehr intensiv auseinander. Und das nicht erst seit Johannes Guttenberg den Buchdruck erfunden hat.

 

Es wird mir daher eine Freude sein regelmäßig Bücher vorzustellen die in meinen Augen genau das machen, der Spiegel der Gesellschaft zu sein.

 

Euer Martin

Allgemein ,

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